Overbought/Oversold
(OBOS)
Typ:
Oszillator
Einführung:
Der
Overbought/Oversold-Indikator (Überkauft/Überverkauft-Indikator),
gehört zu den kurzfristigen Trading-Indikatoren und soll eine kurzfristige
Über- bzw. Unterbewertung des Marktes aufzeigen.
Aussage:
Der
Overbought/Oversold-Indikator (OBOS) ist in drei Bereiche aufgeteilt: Einen
Kaufbereich,
einen Verkaufsbereich und einen Bereich, der keine Aussagen zulässt.
Formel/Berechnung:
Interpretation:
Üblicherweise
gilt ein Wertpapier als überverkauft, wenn der OBOS unter 30% liegt. Umgekehrt
ist er übergekauft, wenn ein Wert von über 70% berechnet wird. Man
kann davon ausgehen, dass ein überverkaufter Wert wieder zu einer normalen
Bewertung findet, also im Kurs steigen muss, während ein überkaufter
Titel keine weiteren Kurssteigerungen verspricht. Befindet sich der OBOS im
überkauften Bereich, bedeutet dies, dass dem Markt das Kapital fehlt, um
den Kurs noch höher zu treiben.
Im entgegengesetztem Fall ist zu vermuten, dass in einen überverkauften
Markt wieder Geld investiert wird, was Kurssteigerungen zur Folge hätte.
Verwandte
Indikatoren:
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